im Savoy, um das neue Programm sehen, hören und erleben zu dürfen.
Was soll man sagen, Ihr habt es wieder geschafft, neue Maßstäbe zu setzen. Seit mittlerweile 17 Jahren werdet Ihr von mir beobachtet. Und Gäste in unserem Wohnzimmer wart Ihr auch schon einige Male. Zumindest musikalisch. Und deswegen gibt es jetzt mal einen Eintrag ins GB. Viel Erfolg auf der Tour und hoffentlich bis bald. Insa (mit Joachim im Schlepptau)
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Sie machen Mut, meine sehr geehrten Herren! Gestern im Theaterstadel in Markdorf haben Sie es mit Ihren wundervollen künstlerischen Mitteln vorgemacht: Dem Irrsinn ein Spiegel sein und ihm mit Kunst, Charme und Musik ins Gesicht lachen. Und ganz ohne schützende Maske Würde bewahren. Existentialismus gelebt. Sie machen Mut! Ich danke Ihnen.
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Hallo zusammen,
in unserer langjährigen Freundschaft gab es doch schon viele schöne Momente. Aber gestern vor eurem Auftritt hatte ich doch mit Klaus eine außergewöhnliche Begegnung. Ich tue sie nun zu meinen geistigen Fundsachen. Das Programm war Klasse, nicht einen Moment der Langeweile. Und dann auch noch im schönen neuen Vorderhaus
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Irrsinns - Dompteure im Stadel
( Südkurier 23.9.2008 - von Matthias Schopf )
Sie sind der Angriff schlechthin auf Korrektheit, Schublade und den Verlust des Staunens: "Ars Vitalis" mit ihrem aktuellen Programm "Fernwehen". 1979 haben sich Klaus Huber, Peter Wilmanns und Buddy Sacher verschworen zur selbstgemachten Tücke des Objekts, Blutsbrüderschaft geschlossen gegen alles, was Grenzen setzt, sich selbst und ihre Könnerschaft auf Drums, Trompete, Tuba, Saxofon und Klarinette, Trompete, Mandoline, auf Blasebalg, Pusterohr und Koffer gestaltet zum Gesamtkunstwerk wider alle Genregrenzen.
Das Trio konferiert in weltweitem Kauderwelsch, das sich in Japan ebenso bewährt wie in Markdorf, in Frankreich wie in Mexiko, in Kanada genauso gut wie in Australien. "Man sollte sie bei der Uno einstellen", empfiehlt die Gruppe auf der eigenen Homepage, denn diese drei "würden selbst erbitterste Gegner dazu bringen, sich prustend um den Hals zu fallen".
Die Mimik, Gestik, Körpersprache ist international - und international absurd, somit perfekt verständlich.
Dazwischen Ohrwurm-Weltmusik von Jazz bis Polka, vom Tango bis zum Bluesrock, vom Popsong bis zum schottischen Clanson. "Die Lachmuskeln entwickeln Eigenleben, die Ohrmuscheln scheinen zu kreisen, denn zwei davon genügen einfach nicht, um mitzukriegen, was die drei Herrn im Knautschanzug da alles treiben", schreiben "Ars Vitalis" im Internet. In stoischer Altersabwesenheit würden die drei voranschreiten auf ihrem Weg durch die Unbillen des Vorgefundenen und würden in größter Verzückung Dinge entdecken, die andere nie finden wollten. Eine Münchner Zeitung nannte die Formation gar
"Die Dompteure des Irrsinns".
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